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Eisklettern am Simplon
Die Südregion des
Simplons ist ein Eldorado für erfahrene Eiskletterer. Dem Kenner bieten sich hier
unbegrenzte Möglichkeiten. Die wichtigsten Eisfälle führen wir unten auf.
Wir machen dringend darauf aufmerksam, dass sich die Verhältnisse je nach
Wetterlage rasch ändern und das der Lawinengefahr jederzeit grosse
Aufmerksamkeit geschenkt werden muss.
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Lawinenwarndienst:
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Das Buch
"Ciardini di Cristallo"
Cascate di
ghiaccio nelle valli dell'Ossola
zeigt die unbegrenzten Möglichkeiten im
Eisklettern auf der Simplonsüdseite und im angrenzenden Ossola auf. Die
Autoren, Giorgio Dell'Oro, Stefano De Luca und Maurizio Pellizzon
beschreiben 113 Eisfälle in Wort und Bild und geben viele wertvolle Tipps.
Das Buch mit deutscher Übersetzung ist in den Buchhandlungen in Domodossola
und Brig/Visp unter ISBN 8887890013 erhältlich. |
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Eidg.
Institut für Schnee-und Lawinenforschung |
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1. MINOTAURO |
Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierig |
200 |
NW |
900 |
Nur selten in gutem Zustand |
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Der
Eisfall befindet sich gegenüber der ehemaligen italienischen Zollstelle bei
der Landesgrenze. Nach der Überquerung des Flusses Diveria die Rinne hinauf
bis zum kleinen Felsvorsprung steigen. 1 Std. |
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Schöner, aber schwieriger
Wasserfall. Darf wegen grosser Lawinengefahr nur bei sicheren
Schneeverhältnissen begangen werden. |
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Der Abstieg erfolgt durch
Abseilen. Rastplätze sind mit Bohrhaken ausgerüstet.
nach oben
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2. SUSPIRA |
Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierig |
300 |
N |
1000 |
Nur selten in gutem Zustand |
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Start ist bei der Doppelkurve (Ramserna) ca.
1.5km oberhalb Gondo. Bei der untern Kurve den Hang hinuntergehen, die
Diveria überqueren und auf der Gegenseite aufsteigen bis zum Fuss der
vereisten Platte. |
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Schöner Wasserfall am Rande der grossen Pala di Gondo. Über den eher flachen
Eishang auf der rechten Seite des untersten Wandabschnittes erreicht man
nach zirka 150 Metern die drei schwierigen Seillängen. |
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Am Ende des Wasserfalls begibt man sich rechts
zum Felsgrat und steigt den Wald zurück bis auf einen vereisten
Felsvorsprung. Durch Abseilen an Bäumen und mittels eingerichteter Stände
geht's zurück zum Fuss des Falls.
nach oben
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3. ALICE |
Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierig |
280 |
N |
1300 |
Prachtvolle Route. |
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Von Gondo etwa 1.5km Richtung Simplon bis zum Parkplatz nach der Doppelkurve
fahren. Zu Fuss die
Strasse weitergehen bis zur Galerie und dann hinunter zur Diveria, diese
überschreiten
und die Rinne aufsteigen bis zum Fuss des
Wasserfalls. 1 Std. |
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Sehr schöne Route. Sie ist von
der Strasse aus gut sichtbar. Das lange Mittelstück ist sehr schwierig.
Die Rastplätze sind alle auf Eis einzuplanen. |
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Der Abstieg erfolgt durch den Wald links neben
dem Wasserfall.
nach oben
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4. SIMPLON WHITE |
Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierig |
140 |
N |
1100 |
Schöner Eisfall |
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Start in Casermetta auf der Brücke der alten
Simplonstrasse (Brücke zwischen Tunnel und künstlicher Galerie). Von der
Brücke ist der Eisfall in Richtung Gondo auf der rechten Flussseite gut
sichtbar und in 15 Minuten erreichbar. |
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Ein sehr schöner Eisfall. Die
erste Seillänge über die senkrechte Kerze ist der schwierigste Teil. Auf
der linken Seite des Falls sind zwei ausgerüstete Rastplätze. Über die
Rinde, von welcher der Wasserfalls entspringt, erreicht man die Route:
Flash di notte (Route 6) |
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Abseilen. Achtung: 50m Doppelseil reichen
knapp!
nach oben
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5. CORVO NEGRO
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Sehr schwierig |
300 |
N |
1060 |
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Start in Casermetta auf der Brücke der alten
Simplonstrasse (Brücke zwischen Tunnel und künstlicher Galerie). Der Eisfall
beginnt links vom Eingang zum Museum Fort Gondo und ist in 15 Minuten
erreichbar. |
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Schöne Kletterroute in einem
engen Graben. Die erste Hälfte ist eher leicht. Im oberen Teil folgen drei
schwierige Vorsprünge. Am Ziel befinden sich ausgerüstete Rastplätze.
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Abseilen. Nach den obersten drei Seillängen
sind jeweils Rastplätze mit Bohrhaken. Nachher dienen einzelne Bäume zur
Sicherung.
nach oben
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6. FLASH DI NOTE
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierig |
160 |
N |
1440 |
Viel Kondition ist gefragt!! |
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Start in Casermetta auf der Brücke der alten
Simplonstrasse. |
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Langer und schwieriger
Eisfall, in Anbetracht des anspruchvollen Zugangs darf er nur bei guten
Bedingungen und mit bester Kondition bestiegen werden. Die senkrechte Kerze in
der dritten Seillänge ist die Schlüsselstelle. Die Rasten
sind auf Eis einzuplanen. |
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Nach dem Wasserfall rechts abbiegend 150m
durch den Wald, am Ausgang Nessi (Route 7) vorbei und nach der
Felswand diagonal hinunter in die Schlucht
Grossgigufer und diese hinuntersteigen.
nach oben
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7. NESSI
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierig |
260 |
N |
1420 |
Viel Kondition ist gefragt!! |
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Start in Casermetta auf der Brücke der alten
Simplonstrasse. Der Eisfall befindet sich in einer engen Schlucht auf der
rechten Seite talabwärts. Diese Schlucht hochsteigen bis zum Fuss des Falls,
zum Teil sehr schwierige Passagen. Anmarsch von der Strasse beträgt
mindestens 2 Std. und nur mit Kletterausrüstung zu bewältigen. |
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Langer und schwieriger
Eisfall, in Anbetracht des anspruchvollen Zugangs darf er nur bei guten
Bedingungen und mit bester Kondition bestiegen werden. Die Rasten
sind auf Eis einzuplanen. Der Aufstieg ist teils sehr schwierig und steil,
85/90 Grad. |
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Nach
rechts und nach der Felswand diagonal hinunter in die Schlucht
Grossgigufer und diese hinuntersteigen.
nach oben
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8. GROSSGIGUFER
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierige Touren, siehe
Ziffer 9 |
Lawinengefahr!! |
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Von Casermetta die Galerie in Richtung
Simplon 100m bis zur Öffnung gehen und dann draussen parallel zur Galerie
430 m weiter die Aufstiegsrampe hochgehen. Hier auf der Galerie beginnt die
Schlucht. (Bei der Galerieöffnung ist Parkiermöglichkeit.) |
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In der langen Grossgigufer-Schlucht
befinden sich mehrere sehr schwierige Eisfälle. Zudem ist die lange
Schlucht eine gefürchteter Lawinenzug. |
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Zurück
in Schlucht abseilen und diese hinuntersteigen.
nach oben
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9. MEETING WALL
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierig |
240 |
N |
1560 |
Lawinengefahr!! |
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Von Casermetta die Galerie in Richtung
Simplon 100m bis zur Öffnung gehen und dann draussen parallel zur Galerie
430 m weiter die Aufstiegsrampe hochgehen. Hier auf der Galerie beginnt die
Schlucht. (Bei der Galerieöffnung ist Parkiermöglichkeit.) |
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Der Eisfall ist an der
schwarzen Wand vom Galeriedach sichtbar. Die Mittel- und die Endwand sind
sehr schwierig. |
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Abseilen, wenn die Bohrhaken nicht verreist sind, sonst rechts des Falls
zum Weg steigen, der von Alpe Figinu zur Simplonstrasse führt oder links
wie in Flash di note. (Route 6)
nach oben
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10. DIABOLIK
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierig |
300 |
N |
1310 |
Lawinengefahr!! |
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Von Casermetta die Galerie in Richtung
Simplon 100m bis zur Öffnung gehen und dann draussen parallel zur Galerie
430 m weiter die Aufstiegsrampe hochgehen. Auf der Galerie weitergehen, bis
man die nächste Schlucht erreicht. Der Eisfall ist ab hier gut sichtbar.
Schlucht hochsteigen. 1 Std. (Bei der Galerieöffnung ist Parkiermöglichkeit.)
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Der Eisfall ist an der
schwarzen Wand vom Galeriedach sichtbar. Die ersten zwei Seillängen sind
weniger schwierig. Mittelstück und Ausstieg fordern viel. Längs des
Eisfalls sind einige mit Bohrhaken gesicherte Rastplätze. |
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Rechts
des Falls zum Weg steigen, der von Alpe Figinu zur Simplonstrasse führt.
Abseilen ist weniger zu empfehlen, wegen brüchigem Fels.
nach oben
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11. COULOIR AD IPSILON
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Ziemlich schwierig |
180 |
S |
1060 |
Lawinengefahr!! |
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Von Casermetta die Galerie in Richtung
Simplon 100m bis zur Öffnung gehen und dann draussen parallel zur Galerie
400 m weiter und die Diveria überqueren. Eingang der Rinne ist sichtbar. 15
Min. |
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Die unteren drei Seillängen
sind in einer engen Rille. Nach einem kleinen Amphitheater folgt ein
breiter Schlusshang. |
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Rechts
vom Eisfall eignen sich die Bäume zum Abseilen. Am oberen Ende der Rille
sind Bohrhaken.
nach oben
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12. CODA DI PAVONE
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Sehr schwierig |
80 |
SE |
1150 |
Wetter wechselt rasch |
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Von Casermetta die Galerie in Richtung
Simplon 100m bis zur Öffnung gehen und dann draussen parallel zur Galerie
400 m weiter und die Diveria überqueren. Eingang der Rinne ist sichtbar. 15
Min. |
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Zum Eisfall muss man zuerst
die Rille des Couloir ad Ipsilon
hochsteigen. Der Coda di Pavone beginnt am Fuss der Felswand, die links
die Rinne des Couloir ad Ipsilon sperrt. Mit der ersten Seillänge
erklettert man einen schwierigen senkrechten Abschnitt bis zum gesicherten
Rastplatz links der Kerze. Die zweite Seillänge ist nur im ersten Teil
schwierig. Ausgerüsteter Rastplatz links des Eisfalls. |
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Abseilen bis Fuss, dann den kurzen Schneehang absteigen bis Standplätze
des Couloir ad Ipsilon. Weiter wie Route 11.
nach oben
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Ausgangspunkt ist Alte Kaserne. Richtung
Gondo vor der Galerie über den Figinu-Steg gehen und weiter auf der rechten
Seite der Diveria, bis man nach 15
Min. zur anfänglich engen Rinde gelangt. |
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Sehr langer Eisfall. Er
verläuft über drei Felsvorsprünge. Der oberste Fall ist nicht mit den untern
verbunden. Man kann nach jeder Etappe abbrechen. Die Rasten sind auf dem
Eis vorzusehen. |
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Links
weitergehen, bis man den Fussweg Figina - Alte Kaserne erreicht.
nach oben
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14. BUON COMPLEANNO
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Extrem schwierig |
120 |
N |
1250 |
Nur wenn lange Zeit sehr kalt ist gebildet, selten
gute Verhältnisse |
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Ausgangspunkt ist Alte Kaserne. Richtung
Gondo vor der Galerie über den Figinu-Steg gehen und weiter auf der rechten
Seite der Diveria, bis man nach 30
Min. an der Scoperta vorbei zum Eisfall an der schwarzen Felswand
gelangt. |
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Extrem schwieriger Eisfall.
Schwierige Vorsprünge und Kerzen. Nur für sehr erfahrene Kletterer. |
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Abseilen, links teilweise an Bäumen möglich.
nach oben
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15. EDELWEISS ICE
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Sehr schwierig |
100 |
N |
1200 |
kurzlebiger Eisfall |
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Start von Halteplatz auf alter Simplonstrasse
zwischen Gabitunnel und Lawinenverbauung Alte Kaserne. Nach der Überquerung
der Diveria den Steilhang Richtung Seehorn bis zum Eisfall links aufsteigen.
25 Min. |
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Nach der ersten Seillänge sehr
schwierige Route mit einer engen Kerze. |
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Abseilen, an Bäumen und zweite Seillänge Bohrhaken.
nach oben
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16. STILLICIDIO
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Schwierig + |
80 |
N |
1200 |
Interessante Klettertour |
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Start von Halteplatz auf alter Simplonstrasse
zwischen Gabitunnel und Lawinenverbauung Alte Kaserne. Nach der Überquerung
der Diveria den Steilhang Richtung Seehorn bis zum Eisfall rechts
aufsteigen. 30 Min. |
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Interessante Tour. Der erste
Seillänge ist einfach, in der zweiten befindet sich eine steile, heikle
Wand. |
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Abseilen, erste Länge an Bäumen, zweite Seillänge vom ausgerüsteten
Rastplatz.
nach oben
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17. CASCATONE DI GABI
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Sehr schwierig ++ |
200 |
N |
1400 |
Häufig begangen, Kondition gefragt |
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Route 16, Stillicidio dient als Zugang.
Anschliessend links den Wald hochsteigen nach links zum Einstieg gehen. Ab
Ausstieg Stillicidio 30
Min. Der Zugang ist weit und beschwerlich. |
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Langer breiter Eisfall. Die
Aufstiegsroute kann je nach Eiszustand auf dem breiten Eisrücken
ausgewählt werden. Teils sehr schwierige Abschnitte. Standplätze auf Eis. |
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Beim
Abstieg nach rechts zum Alpweg gehen, der vom Furggi ans Gabi führt.
nach oben
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18. GOSTH
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Ziemlich schwierig |
100 |
NW |
1250 |
Für Anfänger unter Führung |
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Startort ist Gabi. Die drei Eisfälle
Gosth, Lacrima di Ghiaccio und Scott Gally (von links nach
rechts) sind von Gabi in dem gegenüberliegenden Hubultischuggu sichtbar.
(Felswand zu Furggu). Weiter rechts hat es noch kleinere Fälle.
Man quert
den Fluss und geht durch den Wald bis an den Fuss von Gosth. 30 Min. |
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Die erste Seillänge ist
schwierig und steil. Sie endet bei einer grossen Lärche - Rastplatz.
Flacher geht's nun weiter, bis der Eisfall im Wald endet. |
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Abseilen
an Bäumen
nach oben
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19. LACRIMA DI GHIACCIO
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Sehr schwierig |
100 |
NW |
1250 |
Der
schwierigste Drilling |
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Startort ist Gabi. Die drei Eisfälle
Gosth, Lacrima di Ghiaccio und Scott Gally (von links
nach rechts) sind von Gabi in dem gegenüberliegenden Hubultischuggu
sichtbar. (Felswand zu Furggu). Weiter rechts hat es noch kleinere Fälle.
- Man quert den Fluss und geht durch den Wald bis an den Fuss von
Lacrima di Ghiaccio. 30 Min. |
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Die erste Seillänge ist sehr
schwierig. Der Eisfall bildet sich über mehrere kurze
Felsvorsprünge. Er endet in enger Rinne im Wald. |
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Abseilen
an Bäumen
nach oben
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20. SCOTT GALLY
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Ziemlich schwierig |
100 |
NW |
1250 |
Schöne
Klettertour für geführte Anfänger |
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Startort ist Gabi. Die drei Eisfälle
Gosth, Lacrima di Ghiaccio und Scott Gally (von links nach
rechts) sind von Gabi in dem gegenüberliegenden Hubultischuggu sichtbar.
(Felswand zu Furggu). Weiter rechts hat es noch kleinere Fälle.
Man quert den Fluss und geht durch den Wald bis
an den Fuss von Scott Gally . 30 Min. |
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Schöne und interessante Route.
Beginn und Ausstieg verlaufen in einer engen Rille. |
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Abseilen
an Bäumen
nach oben
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21. COLIBRI
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Schwierigkeitsgrat |
Länge |
Lage |
Höhe |
Bemerkungen |
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Äusserst schwierig |
50 |
NW |
1400 |
Kurze,
schwierige Tour |
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Ausgangspunkt
ist Ende Kurvengalerie im Wäxel Richtung Gabi. Hinunter zur Laggina gehen,
Fluss überqueren und den Schiltgraben hochsteigen bis zum Fuss des Eisfalls.
45 Min. |
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Schöne,
aber kurze und sehr schwierige Klettertour. Eisfall ist senkrecht
und bildet auf halber Höhe eine grosse und überhängende Traube. Diese
versucht man links zu umgehen. |
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Abseilen
an Baum links vom Eisfall.
nach oben
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