Variante B:

Simplonpass-Homatta-Hobielustaful-Simplon Dorf                          »»  Übersicht Simplonpass


Streckenlänge

12.2 km

  Varianten

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Meereshöhe

Start  2005m

Maximum  2200m

Ziel  1476m

Höhendifferenzen

Anstieg    560m

Abstieg  1070m

Wanderzeit

Hinweg    4½  Std.

Rückweg  5 Std.

Homologiert

ja

Ausrüstung

Wanderausrüstung

Wanderschuhe

Kartenmaterial

Simplon Süd, K+F  1:40'000

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Kurzbeschreibung

Der Höhenweg Simplon-Süd führt vom Simplon-Hospiz in südöstlicher Richtung zum Rotelsee. Vom See steigt man auf gut markiertem Weg in Richtung Süd zu Pt. 2149. Wir queren die Westflanke des Hübschhorns und eine beeindruckende Alpenflora begleitet uns: Männertreu, Massliebchen, Studentenröschen, Geflecktes Knabenkraut, Arnika, Alpenaster usw. Im Spätfrühling zieht sich ein Teppich von blühenden Alpenrosen bis hinunter zur weiten Passmulde mit dem Baralhaus und Stockalpers Altem Spittel. Vorbei an kleinen Bergseen erreichen wir den Aussichtspunkt Holiecht mit der Sendeantenne. Hier ist der Wendepunkt für Spaziergänger.
Der Weg biegt nun um eine felsige Kante hinein in die Howeng, die Südwestflanke des Hübschhorns. Der weite Talkessel südlich des Simplon zieht uns in den Bann. Felsnelken, Bärentrauben, Wacholder und junge Lärchen säumen den typischen Südwalliser Trockenhang. Der Pfad führt dann direkt zwischen den Sockeln einer Starkstrommaste hindurch. Hier muss man den Weg "gerade aus" wählen. Rechts hinunter führte der alte Weg ins Tal. Mal auf - mal ab - erreichen wir die Schäferhütte bei der Balma und überqueren bei Pt. 2093 den Walibach und sind nun in der Alpe Homatta, Zeit für eine Rast. Die üppige Vegetation und das Panorama in voller Drehung zwischen Breithorn und Fletschhorn laden dazu ein.
Kurz vor den zwei Holzhütten weist ein Wegweiser talwärts (Variante A). Wir ziehen aber weiter in gleicher Richtung Hobielustaful. Der Weg steigt  durch den alten Bergwald leicht an, vorbei am Galibodu und erreicht bald eine Flurstrasse. Sie führt uns von der alten "Stockmauer" unter die Lawinenverbauungen am Glatthorn und weiter ins Kar der Chesselchumma auf 2200 Meter, den höchsten Punkt der Wanderung. Am Ende der Strasse fällt der schmale Fussweg nach unten. Beim Wegweiser am Südostfuss des künstlichen Lawinenschutzwalls ziehen wir in gleicher Richtung weiter zum Hobielustaful. In der trockenen Steinlandschaft überrascht uns plötzlich ein erfrischender Brunnen. Weiter geht's zum Rastbalkon Hobielustaful. Die üppige Alpenflora geht hier unter dem Anblick der Fletschhorn-, Laggiihorn- und Weissmiesflanken mit den drohenden Hängegletschern fast verloren. Diesen Bergriesen zu Füssen öffnet sich das Laggiital und bietet seine einsame Schönheit für die weitere > Tageswanderungen an.

Wer hier noch die Energie aufbringt, steigt den Weg weiter hinauf zur Felskante am Alpjerbidi hoch über der gähnenden > Gondoschlucht. (Wanderzeit 35 min. Aufstieg 180m) Die zusätzliche Anstrengung lohnt sich. Der Ausblick in die Schlucht und in das benachbarte Ossola ist beeindruckend.

Wir kehren um und gehen auf dem gleichen Weg zurück bis Hobielustaful und weiter auf dem guten Zickzackweg durch den Chastelbergwald. Auf zirka 1700m quert der Wanderweg eine Forststrasse. Kurz vor dem Erreichen der Nationalstrasse in der letzten Linkskehre nimmt man die neu erstellte Abkürzung hinunter auf die Brücke der Zufahrtsstrasse nach Simplon Dorf. Dies stiehlt dem Wanderer die letzte  Waldschlaufe hinunter in die Wiesenlandschaft, erspart ihm aber 1 km Asphaltstrasse und den Wiederaufstieg vom Chrummbach ins Dorf. Eine Stärkung in einem der preiswerten Restaurants ist in jedem Fall verdient.

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