Engiloch - Sirwoltensattel - Bistinenpass - Simplonpass                         »»  Übersicht Engiloch


Streckenlänge

13.700 km

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Meereshöhe

Start:

Maximum:

Ziel:

1800 m

2622 m

2005 m

Höhendifferenz

Gesamtaufstieg

Gesamtabstieg  

1112 m

  919 m

Marschzeit

Hinweg

Rückweg

5 Std.

5 Std.

Ausrüstung

Wanderausrüstung

Kartenmaterial

Simplon Süd, K+F  1:40'000
1309 Simplon, Swisstopo 1:25'000

Varianten: ab Bielti zurück zum Ausgangspunkt Engiloch oder weiter nach Simplon Dorf

 Verlängerung der Wanderung:

  • An Stelle vom Bistinupass überqueren weiter zur Uissru Nanzlicka gehen und zwischen Straffulgrat und Tochuhoru zum Simplonpass zurückkehren. An der Ostflanke des Tochuhoru führt ein breiter, gut markierten Weg, der den Wanderer nach Hopsche und weiter zum Simplonpass leitet.

  • Die Wanderung kann auch gut durch eine leichte  Bergtour auf Galehoru, Magehoru oder Spitzhorli ergänzt werden.

Kurzbeschreibung

Die sehr abwechslungsreiche Wanderung bietet eine wunderschöne Aussicht zu der eisüberwallten Fletschhorn-Nordwand. Im Abstieg zum Simplonpass schweift der Blick über grüne Alpweiden, schöne Moorlandschaften, sanft in die Landschaft gestreute Ferienhäuschen, Hotels und das historische Pilgerhaus »» Simplon-Hospiz. Auch der steinerne Adler ergreift unsere Aufmerksamkeit. Er ist das Memento an die "Schweizerwacht am Simplon" 1939-1945 und heute Wahrzeichen der Simplonregion. »»  Simplonadler
Start ist bei der Bushaltestelle in Engiloch auf der Südseite des Simplonpasses direkt an der Simplonstrasse beim »» Restaurant Engiloch.

Für Autofahrer ist beim Restaurant oder 200 m nördlich Parkplatz.
Der Weg führt von Engiloch hinunter zum Krummbach, über den Alpstafel Chluismatta und den folgenden Hang am linken Ufer des Ritzibachs hinauf über den Wyssu Bodu (2113m). Am Ende des Bodens führt der Weg durch einen Steilhang an Felsbänder. Diese überwindet man östlich (links) vom Wasserfall über die Rampe. Bald nachher biegt man nach rechts (E) und quert den Bach und umgeht den Fels, der hinter sich den schönen Sirwoltusee versteckt. Nach einer wohlverdienten Pause am klaren Bergsee geht's auf gutem und markiertem Weg weiter zum Sirwoltusattel. Dies ist der höchste Punkt der Wanderung mit 2621m.
Vor uns tauchen das Mattwaldhorn und der Gamsagletscher auf und gegenüber zieht der sanfte Weg über  das Obere Fulmoos zum Gebidem. An der ehemaligen Militärunterkunft vorbei geht's nun hinunter auf P 2492 in den Gebidemweg. Nach rechts abbiegend setzen wir unsere Wanderung auf dem gut unterhaltenen einstigen  Militärsaumweg  fort, vorbei am Gale- und Magehorn zu unserer Rechten. Immer auf fast gleicher Höhe bleibend, bringt uns dieser Weg an der Ostflanke des hinteren Nanztales zum Bistinupass. Vor uns weitet sich allmählich der Blick hinunter ins Rhonetal. Darüber erhebt sich majestätisch das Bietschhorn. Auf der Passhöhe steht ein mächtiger Steinmann mit einer Tafel zu Gedenken an die Grenztruppen des zweiten Weltkrieges. Der Pass bietet eine wundervolle Aussicht. Hinter dem Spitzhörnli im Norden prangen die Berner Alpen mit dem Blickfang Bietschhorn. Im Osten dehnen sich die Firnfelder des Kaltwassergletschers mit Wasenhorn, Hübschhorn und Monte Leone.

Der leicht abfallende Weg führt über die weiten Triften der Bistina. Anspruchslose Alpenblumen säumen den Weg. Durch die Flanke der Bistihalden nach links biegend senkt sich der Weg hinunter nach Bielti und Blattu. Das Denkmal am Wegrand für die Opfer eines Lawinenunglücks mahnt den Bergwanderer jederzeit zur Vorsicht. In einem kurzen Anstieg erreicht man nach 130 überwundenen Höhenmetern in 30 Minuten beim Hotel Monte Leone die Simplonstrasse A9 mit Postautohaltestelle.

Wer sich den Aufstieg vom Bielti zum Simplonpass sparen möchte, (nur bei guter Fernsicht) verlässt im Abstieg vom Bistinepass etwa bei P 2274 den Wanderweg und zieht nach links. Wegspuren, die sich bald verdichten, führen in der Nordostflanke des Straffelgrates zurück auf einen Weg, der parallel zu einer Wasserfuhre verläuft. Bald trifft man nun auf einen gut markierten Weg, der den Wanderer nach Hopsche und weiter zum Simplonpass leitet.

Höhenprofil

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