ViaStockalper
VIASTOCKALPER-
       ECOMUSEUM

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Brig Stockalperschloss
 
Der Ausgangspunkt der Wanderung ist d
er Stockalperpalast in Brig. Wir folgen den speziellen Wegweisern auf der alten Simplonstrasse über Riedbachstrasse und Römerweg und erreichen nach 50 Minuten Anstieg auf dem Brigerberger Hochplateau die Weil
er Lingwurm und Brei.

Lingwurm

Nach einer kurzen Strecke auf einem Drittklasssträsschen  zweigen wir links ab und steigen zum steilen Riederwald hoch. Zur Querung der senkrecht abfallenden Wand vor Chalchofe liess Stockalper über dem 300 m tiefen Abgrund einen breiten Weg in die Felswand schlagen.

Schallberg
 
Hier bietet sich eine herrliche Rundsicht auf die verzweigten Täler der Simplon-Nordseite. Der Abstieg von Schallberg in den Gantergrund führt auf südexponiertem Hang durch eine artenreiche Walliser Felsensteppe hinunter in den Grund.

Gantergrund

Die zwei Weiler Ganter und Grund waren im Mittelalter selbständige Gemeinden. Der Stadel belegt den frühren Getreideanbau. Die Auenlandschaft wurde leider durch das Hochwasser 1993 stark verändert.

Taferna
 
Im romantisch-wilden Tafernatal führt der Weg durch erfrischende Fichtenwälder und Grünerlen entlang des schäumenden Wildbaches. Die vier Brücken wurden an ihren alten Standorten rekonstruiert.

Wirtin zur Taferna
 
Im ehemaligen Gasthaus bewirtete zur Zeit Stockalpers die sagenumwobene Johanna Fy die Säumer und Reisenden.

Simplonpass   -    Simplon-Hospiz
 
In vielen Windungen zwängt sich nun der Saumweg durch einen dichten Lärchenwald auf den Simplonpass: Ziel der ersten Etappe. Der Blick öffnet sich auf die Landschaft mit ihren , Bergen, Gletschern, Mooren und Gebirgsseen. Der Steinadler, das Napoleon-Hospiz, die Sternwarte und drei gastfreundliche Hotels laden zum Verweilen ein.

Alter Spittel
 
Die zweite Etappe führt über gemütliche Pfade nach Süden. Auf teils originalen Pflasterstellen und eingehauenen Steinstufen fällt der Weg hinunter zur Alpe Niwu und zum alten Spittel. Im Hintergrund zieht sich das Barralhaus endlos durch die ein wenig an tibetische Landschaften erinnernde, kahle Hochebene auf 1850 m. ü. M.

Nideralpe/Chluismatta
 
Gemütlichen Schrittes geht's weiter zur gut erhaltenen Nideralpa und etwas weiter auf der Westseite des Chrummbaches liegt
die Alpe Chluismatta.
Auf Voranmeldung kann sich hier der verwöhnte Wanderer gemütlich hinsetzen und von der Bäuerin Maria Arnold mit  einheimischen Produkten verwöhnen lassen.
  
Engiloch

Beim Engpass in Engiloch stossen die moderne Nationalstrasse, die Napoleonstrasse  und der Stockalperweg zusammen. Im Schutzhaus Engiloch ist heute eine freundliche Gaststube eingerichtet.
  
Alte Suste

Durch Wiesen und offene Lärchenwälder erreicht der Weg die Alte Suste in der Engi. Der Innenbau aus Holz stammt aus der Zeit vor Stockalper. Datierung des Bauholzes 1537.
Solche imposante Häuser liess Stockalper entlang der Saumstrasse erstellen oder umbauen.

Maschihuis
 
Von Engi verläuft der Weg durch schöne Weiden und Wiesen. Hier treffen wir auf vereinzelte Hohlwegformen des ehemaligen Saumpfades, bewundern die wieder freigelegten Pflästerungen und lassen uns von den Resten der alten Wegbegrenzung leiten, die über weite Strecken erhalten geblieben sind.
  
 
Egga
 
Der Weiler ist im 17. Jh. in der Ära Stockalper entlang der Wegführung entstanden. Das alte Gerichtshaus datiert aus dem  Jahre 1603. Die Kapelle ist um 1670 erbaut und später verbessert und vergrössert worden. Sie spielte im öffentlichen Leben des Freigerichtes eine wichtige Rolle.
 
Simplon Dorf   Ecomuseum
 
Über den Schuttkegel des Gletscher- und Felssturzes von 1901 geht's hinunter nach Simpeln, Ziel der 2. Etappe. Das Dorf ist mit dem Museum im Alten Gasthof Zentrum des Stockalperweges und des Ecomuseums. Das Museum kann auf Anfrage das ganze Jahr besichtigt werden, Tel. +42 (0) 27 979 1010.  Preiswerte, sympathische Gaststätten, ein Bergdorf mit südlichem Charme, Führungen durch Dorf  und Betriebe laden zum Verweilen.
 
Gabi/Gstein
 
Nach dem «Stutzji» und 1 km Napoleonstrasse biegt der Weg links ab  und führt durch Wiesen zum Auenwald der Laggina am Gabi. Hier muss die Entscheidung fallen: durch die  Gondoschlucht mit zwei Museen und meisterhaften Kunstbauten und Naturwundern oder über Furrgu in das wilde, naturträchtige Zwischbergental.
    
Gondoschlucht
  
Der grossartig angelegte Weg durch die imposante Gondoschlucht  mit den alten und modernen Kunstbauten beidruckt jeden Wanderer. Die Museen in der Alten Kaserne und in der Festung Gondo runden das Erlebnis ab.
 
Furggi
 
Hier entspricht der Wanderweg dem historischen Verlauf des ältesten Saumweges. Für die 650 Höhenmeter benötigen wir ca. 2 Std. Die Aussicht vom Furggi und das Zwischbergental sind aber reichliche Entlöhnung für die Strapazen.
 
Zwischbergen
 
(Zwei Möglichkeiten) Nach dem steilen Abstieg ins Zwischbergental führt der Weg jetzt sanft abfallend durch den einzigen Buchenwald im Oberwallis bis zum Gelände des ehemaligen Goldbergwerkes im Hof.
 
Goldminen
 
Abenteurer machen über den «Knappenweg» einen Abstecher zu den alten Goldminen oder durchforschen die Spuren des ehemaligen Goldbergwerkes.
Der Besucher nehme bitte zur Kenntnis, dass er sich an beiden Orten auf Privateigentum befindet.
     
Gondo
    
Vom Weiler Hof führt der Weg treppenartig in steilem Gefälle und an Bildstöcken vorbei nach Gondo hinunter, dessen Ortsbild vom Stockalperturm vollendet und dominiert wird.
 
Das Ziel der Wanderung ist erreicht. Bei einem kühlen Trunk schwelgt der Wanderer in den Erinnerungen und Erlebnissen der letzten drei Tage und an solchen mangelt es ihm sicher nicht.
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