|
In einem Reisebericht der Schweizerischen Entomologischen Gesellschaft um 1880 ist zu lesen: "Wahrlich schön ist der Süden, unbeschreiblich schön, eine Offenbarung auch für den, dem das Paradies am Genfersee, die romantischen Täler unseres Oberlandes alle ihre Geheimnisse entschleiert haben! Geradezu feierlich wird jede Stimmung in der Gondoschlucht, die ihresgleichen wenigstens in unserem Weltteil vergeblich suchen wird, und die Grossartigkeit drückt sich nieder, sie erhebt, man weiss und fühlt es diesen geheimnisvollen stummen und doch so beredten Felsen: sie meinen es gut mit uns, sie wollen uns Zeit lassen, uns zu sammeln, uns vorzubereiten, alle Fibern der Erregung im voraus zu stimmen, auf das, was erscheinen soll und doch nicht erschienen ist. Das macht's, dass es uns wie am Schöpfungsmorgen, wenn wir nun plötzlich, aus dem Felsentor heraustretend, die Welt vor uns sehen."
Gehen wir gemeinsam auf diese Erlebniswanderung ....
Mit der Eröffnung des Stockalperweges durch die Gondoschlucht am 24. August 2002 konnte das Wandereldorado Gondoschlucht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Kapellenfest: Unsere Liebe Frau von Jerusalem, 21. November
3. Wohnhaus im Gschoru Erb
|
|
5. Kalkofen In der Nähe der alten Kaserne ist ein restaurierter Kalkofen, ein so genannter Feldkalkofen. Dieses Brenn-System kannten schon die Römer. Der Ofen stammt aus dem 17. oder 18. Jahrhundert und ist vermutlich älter als die gegenüberliegende Napoleonstrasse. |
|
|
|
|
6. Alte Kaserne - Vierstrassenmuseum Das Museum der 4 Strassen über den Simplon in der «Alten Kaserne» am Eingang zur Gondoschlucht Der Eintritt ist frei. Öffnungszeit: 0800 - 1900 Uhr täglich
In diesem Gebäude befinden
sich nebst dem interessanten Strassenmuseum auch Toiletten!
|
Eine prächtige Bogenbrücke führt den Wanderer vom Stockalperweg direkt zur «Alten Kaserne» |
|
|
|
Dieses Gebäude, die «Alte Kaserne» am Eingang zur Gondoschlucht, ist um 1805 gleichzeitig mit der Napoleonstrasse gebaut worden. Sie sollte als Truppenunterkunft dienen. Der Kanton Wallis hat 1999 - 2000 das Gebäude saniert und im Umfeld einen einladenden Rastplatz für müde Autofahrer erstellt. Im Mittelteil des Gebäudes wurde in Zusammenarbeit mit dem Ecomuseum Simplon eine Ausstellung über die Strassengeschichte am Simplon eingerichtet. Zahlreiche Bilder und Karten dokumentieren den Verlauf und den Bau der «Simplonstrassen» von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Raum und Ausstellung laden zum Verweilen... |
|
||
|
|
Nach der alten Kaserne hängt sich der Weg an die Strassengalerie. |
Das Teilstück durch die Gondoschlucht war aus
der Sicht der Wegbauer sicher das schwierigste. Es galt
steinschlaggefährdete Stellen zu umgehen oder abzusichern und viele
Kunstbauten zu errichten. |
|
|
7. Ponte Alto (Hoostäg) Diese enge Schluchtstelle nutzte bereits Stockalper zur Überquerung der Doveria, daher wohl der Name Hohstäg. Die napoleonische Brücke bestand aus gemauerten Widerlagern und einem Holzüberspann. Aus strategischen Gründen liess Napoleon die Brücke aus einer Holzkonstruktion erstellen, um beim Einbruch eines Feindes das Holzwerk schnell abbrechen zu können. Erst um 1860 liess der Kanton Wallis die hölzerne Brückenbahn durch einen Mauerbogen ersetzen. |
|
Beängstigend... aber unvergessliche Sujet und Ein-drücke für ein Foto bieten sich hier dem Wanderer. |
|
|
Weiter führt der Weg über künstliche und
kunstvolle Stege und und Treppen zum Fort Gondo
|
. Kurz vor der Festung kommt man wieder auf die Napoleonstrasse... |
... und nur wenig später geht's in Schwindel erregender Höhe über eine schmale Eisenbrücke hinauf zur Festung. |
|
|
8. Casermettabrücke und Casermetta Die Brücke war ursprünglich aus strategischen Gründen mit einer Holzbrückenbahn erstellt worden. Bei der Brücke stand das Schutzhaus Nr. 9, die legendäre Casermetta. Die Trinkstube war berüchtigter Zufluchtort für Kutscher und Reisende, aber auch für Soldaten während den Weltkriegen und militärischen Wiederholungskursen. Diese historische Schenke in italienischem Stil musste dem Ausbau der Nationalstrasse weichen. |
|
||
|
9. Fort Gondo Schon bald nach der Eröffnung der Napoleonstrasse errichtete die Schweizer Armee gegenüber der Grossen Galerie eine Geschützstellung. Die Anlage wurde nach dem Durchstich des Simplontunnels und während den beiden Weltkriegen zur Festung ausgebaut. Der geführte Wanderer kann heute die ganze Anlage besichtigen. Der Wanderweg führt ca. 350 m durch den historischen Verbindungstollen zwischen Ost- und Westwerk. Was noch vor eineigen Jahren streng geheim war, ist heute der Öffentlichkeit zugänglich. Die Räumlichkeiten mit all den Einrichtungen und technischen Anlagen können unter Führung besichtigt werden. Die Ausstellung in der Soldatenstube zeigt anhand von Objekten, Plänen, Fotos und Modellen die Militärpräsenz am Simplon während dem Aktivdienst in den beiden Weltkriegen. Das Gipsmodell des Simplonadlers und die massstabgetreue Nachbildung der gesamten Festungsanlage sind Meisterwerke. Die Ausstellung in den drei Räumlichkeiten der Soldatenstube enthält eindrückliches Anschauungsmaterial aus der Militärgeschichte des Simplons, welche bei den Älteren Erinnerungen aufleben lässt und für die Jüngeren Wissenswertes über vergangene Zeiten vermittelt.
|
Im Fort Gondo zu bestaunen:
Einst militärisch geheim – Geheimnis heute gelüftet: Ausstellung in der Festung Gondo.
Schon bald entdecken wir wieder gut erhaltene Spuren des alten Saumweges. |
||
»» Postautofahrplan 10. Grossi Galerii
|
|||||||||||||||||||||||
|
11. Fraschinonibrigga
Die Frascinonibrigga am nördlichen Ausgang der Grossen Galerii wurde als steinerne Bogenbrücke erstellt. Die übrigen Brücken in der Gondoschlucht befahl Napoleon aus strategischen Gründen aus Holzkonstruktionen zu bauen. Zeitgemässe Stiche liefern den Beweis. |
|||||||||||||||||||||||
|
12. Pont des Sapins
|
|||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||