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Simplon Dorf liegt auf 1476 m. ü. M. auf der
Südseite des Simplonpass und beherbergt 350 Einwohner. Der Baustil mit den
typischen Steinplattendächern erinnert an die italienische Nachbarschaft.
Im Inventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz ist der Dorfkern als
Ortsbild von nationaler Bedeutung eingestuft. Die Geschichte des Dorfes geht
in die Römerzeit zurück.
Bereits im
Mittelalter war hier mit der Pfarrkirche St.Gotthard und dem später
umgebauten Feudalturm das Zentrum der Talschaft. Das alte Dorf lag im
Bereich Dorfplatta - Färrich - Obär Dorf - Biel - Suschta. (Ziffern 1,
2, 6, 7) Bauliche Zeugen des Mittelalters sind Teile des Feudalturms im Färich und ein Heidenbalken (Firstständer) auf der Dorfplatta. Auf der Suschta hat höchstwahrscheinlich in mittelalterlicher Zeit eine Suste
gestanden.
Die heutige Prägung im Raum Dorfplatz -
Stutzji verdankt das Dorf der Ära Stockalper. Um diese Zeit entstanden hier
entlang des Saumweges eine stattliche Anzahl beachtenswerter Bauten.
In der Franzosenzeit geriet mit dem Bau der
Napoleonstrasse der alte Dorfkern etwas in Vergessenheit. Entlang der
Fahrstrasse ist in der nachnapoleonischen Zeit das neue Wohngebiet
entstanden.
Start zum Rundgang
beim Hotel Post
(Planziffer 1)
Im Anschluss an den Bau der Simplonstrasse
wurde das stattliche Gebäude um 1810 als stolze Offizierskaserne
gebaut. Die Dorfbewohner nannten den Bau "Z'gross Huis". Der in Simplon Dorf
wohnhafte Franzose Pierre Guillet richtete 1812 darin einen
Gastbetrieb ein. Er war zugleich auch Postmeister. Dies mag als Erklärung
für die Herkunft des Hotelnamens dienen. 1830 kaufte die Gemeinde das Haus
und die nachfolgenden Wirte versahen auch weiterhin die Stelle des
Postmeisters.
Die
Remisen und Einstellhallen im Erdgeschoss wurden in neurer Zeit in ein
modernes Restaurant umgebaut. Der zum Haus gehörende gegenüberliegende
Pferdestall mit Scheune beherbergt heute das Postbüro und den Gemeindesaal.
Der Kilometerstein an
der Ostfassade des Hotels signalisiert genau die halbe Wegstrecke Brig - Domodossola.
Heute ist die historische Offizierskaserne ein gut geführter
Restaurations- und Hotelbetrieb.
Alter Turm
(Planziffer 2)
"Där
Turu" war einst ein mächtiger Herrschaftsturm, eine richtige Zwingburg. Er
war der Sitz der aus der Geschichte bekannten Adelsfamilie der Herren de
Simplono. Sie waren Meier der Talschaft Simplon von 1257 bis 1335. Im Jahre
1334 erwarb der Bischof Aymon von Sitten das Gebäude und richtete im
Erdgeschoss eine Suste ein. Nach dem Verfall der feudalen
Herrschaftsstrukturen erwarb die Gemeinde das Gebäude 1545 und richtete
darin die Gemeindestube und später die erste Schule ein. Das historische
Gebäude (siehe Stichauszug), war gegen Ende des 19. Jahrhunderts baufällig.
Ein Teil stürzte 1892 ein und der Bau wurde bis zur Hälfte abgetragen.
Auf den Grundmauern erstellte die Gemeinde in den Jahren 1893/94 das heute
bestehende Gebäude. Vom historischen Turm blieb nur das runde Treppenhaus
erhalten.
P. Arnold schreibt in seinem Simplonbuch: "Die Meier von
Simplon waren stets Einheimische; es waren die Edelknechte (Domicelli) de
Simplono. Ihre Stammburg stand von Norden her beim Eingang des Dorfes.
Jahrhunderte war der Turm die Zierde und das Wahrzeichen des Dorfes gewesen.
Erst unsere Väter liessen ihn einstürzen"
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Sennerei
(Planziffer 3)
Die
Dorfsennerei ist das Zentrum und der Lebensnerv der Landwirte. Die Fassade
ist geschmückt mit dem letzten grossen Werk des berühmten Oberwalliser
Malers Anton Mutter. Kurz vor seinem plötzlichen Tod hat er die
grossartige Wandmalerei vollendet. Der moderne Milchverarbeitungsbetrieb hat
aber auch hinter der Fassade Einiges zu bieten.
Die erzeugten Produkte sind von hervorragender
Qualität. Käse, Butter, Rahm, Joghurt und
Ziger aus der Sennerei Simplon haben auch im benachbarten Italien einen ausgezeichneten Ruf.
Auf Voranmeldung führt sie der Käsermeister Felix Arnold gerne durch den
Betrieb.
| Öffnungszeiten der Sennerei:
Täglich 08:00 - 12:00 und 16:00 - 18:00
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Kontakt:
Käser: Felix Arnold, Liliane
Arnold Hilfskräfte: Roger Tscherrig, Anni Arnold
Tel.: 027 979 13 66
Fax: 027 979 10 63 |
Die Landwirtschaft von Simplon
Im Simplongebiet hat die Landwirtschaft einen hohen
Stellenwert. Sämtliche Parzellen werden bewirtschaftet, die Grundgüter und
Alpen sind mit Strassen erschlossen und zur Bewässerung der Matten ist eine
Beregnungsanlage installiert. Die Ökonomiegebäude befinden
sich nahe am Dorfrand.
Schulhaus
(Planziffer 4)
Das Schulhaus wurde im Jahre 1964 in Betrieb
genommen und löste die Schule im alten Turm ab. Das Gebäude
wurde 1999 und 2002 einer umfassenden Renovation unterzogen. Die grosse
Turnhalle dient der Bevölkerung als Mehrzweckraum. Eine modern ausgerüstete
Bühne und eine grosse und zeitgemässe Küche ermöglichen vielseitige
Grossanlässe.
Der Haupteingang ist geschmückt mit einer bemerkenswerten Eisenplastik des
berühmten Oberwalliser Malers Anton Mutter.
Neben einer ansprechenden Dorfbibliothek,
einem zeitgemässen Informatikraum, Schülerwerkstätten und Lehrküche sind
natürlich auch alle Schulklassen vom Kindergarten bis zur
Orientierungsschule hier untergebracht.
Werkhof
(Planziffer 5)
Dieses grosse Bauwerk neuern Datums wurde
1989 fertig gestellt.
Es
wurde nach den Plänen der Wettbewerbsgewinner P. Schweizer und A. Meillard
erstellt. Die Fassade erinnert an die Strassenbauten der Napoleonzeit und
das Steinplattendach entspricht dem Dorfbild. Der grosszügige Bau
beherbergt die Büros, Angestelltenräume und die technischen Anlagen zur
Überwachung des Strassenabschnittes, einen Polizeistützpunkt sowie
Unterhaltseinrichtungen und Garagen für den Maschinenpark. Die Angestellten
des Werkhofs Simplon Dorf überwachen den Streckenabschnitt der
Nationalstrasse A9 vom Simplonpass bis Gondo (Staatsgrenze CH/I).
Im Untergeschoss ist auch die Zivilschutzanlage der Gemeinde Simplon
eingerichtet.
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Bundesrat Josef Escher Haus
(Planziffer 6)
Das Gebäude ist das Geburtshaus von
Dr. Josef
Escher. Die bescheidene Tafel erinnert uns an die grosse Persönlichkeit. Er
war der erste Walliser im Bundesrat. Im ersten Stockwerk dieses Hauses
verbrachte er auch noch als Bundesrat regelmässig seine Sommerferien und
pflegte regen Kontakt mit den Mitbürgern.
Auf dem
Dorfplatz
(Planziffer 8) hat ihm die Dorfbevölkerung ein würdigendes Denkmal
errichtet.
Stall und Scheune in der
Chritzgassa (Planziffer 7)
In diesem unscheinbaren Stall haben
Wissenschaftler einen merkwürdigen Fund gemacht. Wir stehen vor dem ältesten
profanen Blockbau der Schweiz. Das Gebäude ist ca. 1000 Jahre alt. Das Labor
für Dendrochronologie (Jahrringdatierung)
hat diese bemerkenswerte Entdeckung gemacht.
Der jährliche Zuwachs eines Baumes - der
Jahrring - wird sichtbar, weil sich zu Beginn und am Ende der einzelnen
Wachstumsperioden andere Zellen bilden. Im Winter wachsen die Bäume in
unserem Klima nicht. Im Frühjahr sind die Zellen grossporig (schneller
Nahrungstransport), im Herbst sind sie dickwandig (Festigung des Gewebes).
Die Anzahl der Jahrringe ergibt das Alter des Baumes.
Im
Dendrolabor werden die Jahrringbreiten eines Holzes mit einer Stereolupe
gemessen und
in den Computer eingelesen, der sie zu einer Kurve umrechnet. Mit dieser
Methode lassen sich das Alter des Baumes und der Schlagtermin bestimmen.
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Dorfplatz
(Planziffer 8)
Der Dorplatz in Simplon Dorf ist nach dem
Muster einer italienischen Piazza ausgelegt und strahlt viel südlichen
Charme aus. Das grossartige alte Ortszentrum ist umgeben von mächtigen
Steinhäusern aus dem 17. Jahrhundert. Diese monumentalen dreigeschossigen
Steinbauten dienten als Warenlager, Umschlagplatz, Gasthof und Salzlager. Die Bauten sind verputzt und zeigen
repräsentativ gestaltete Fassaden. Sie zeugen von der Blütezeit des
Simplons unter Kaspar von Stockalper: so das ehemalige Gasthaus
"Zum Weissen Kreuz" von 1679, die alte Suste von 1611 und 1684, das Salzhaus
von 1728 und das noch heute
geführte Gasthaus "Simplon" aus der zweiten Hälfte des 17.
Jahrhunderts. Mit dem Pfarrhaus von 1680 und der Kirche von 1725 besitzt
der Platzraum eine einmalig einheitliche Bebauung. Der steinerne
Dorfbrunnen bildet einen wichtigen Akzent auf dem Dorfplatz. Er stammt aus
der Zeit um 1870. Das achteckige Hauptbecken diente als Pferdetränke.
Der Dorfplatz wurde 2008 vollständig saniert.
Ein störendes Gebäude, das
architektonisch und geschichtlich nicht zur Umgebung passte, wurde entfernt.
Der rechteckig angelegte, historische Platz ist nun wieder wie zur Zeit
Stockalpers ästhetisch mit alten Gebäuden samt ihren historischen Fassaden
gesäumt. Zentrale Elemente sind der Dorfbrunnen sowie die neue Bühne, die
für Festivitäten und kulturelle Anlässe aller Art zur Verfügung steht. Auch
die Bühne verträgt sich recht geschickt dem Dorfzentrum. Durch das Geschehen
auf der Bühne wird der Platz belebt. Dem Besucher gefällt auch die neue
Pflästerung. Als neuer Belag wurde eine sogenannte Wildstein-pflästerung
gewählt.
Das schlichte Denkmal im Schatten des alten Gasthofs würdigt die Leistungen
des bekanntesten Mitbürgers, Dr. Josef Escher,
erster Walliser Bundesrat.
Josef
Escher, geboren am 17. September 1885, heimat-berechtigt in Simplon-Dorf,
wurde am 14. September 1950 in den
Bundesrat gewählt. Am
9. Dezember
1954 starb er während einer
Bundesratssitzung, nachdem er am
26. November den Rücktritt erklärt hatte.
Während seiner Amtszeit stand er dem
Post- und Eisenbahndepartement vor. Er war
Mitglied der Christlichdemokratischen Volkspartei der
Schweiz.
Kirche
(Planziffer 9)
(Nach einem Text von Pfarrer Josef
Sarbach)
Die Pfarrei
St. Gotthard wird
in einem Dokument vom 1. August 1267 erwähnt. Als erster Pfarrer tritt Willermus
von Simplon am 20. Oktober 1290 als Zeuge in einem Schenkungsakt in Erscheinung.
In einem Kaufvertrag vom 30. Januar 1422 wird St. Gotthard als Kirchenpatron
genannt.
Der heilige Gotthard, geboren 960 zu Reichersdorf
in Niederbayern, wurde 990 Mönch und 996 Abt im Benediktinerkloster
Niederaltaich. Später leitete er auch die beiden Abteien Hersfeld und Tegernsee.
In seinen Abteien führte er die Klosterreform von Cluny durch. Auf Wunsch Kaiser
Heinrich II. wurde er 1022 als Nachfolger Banwards zum Bischof von Hildesheim
gewählt. In seinem Bistum baute er über dreissig Kirchen und Klöster, förderte
das Schulwesen und bemühte sich um eine bessere Ausbildung der Geistlichkeit.
Gotthard starb am 5. Mai 1038 und fand im Dom seine letzte Ruhestätte.
Gedenktag ist der 5. Mai.
Die heutige Kirche ist
1725 erbaut und einem Visitationsakt vom 2 1./22. Juli 1736 entsprechend durch
die Konsekration der drei Altäre geweiht worden. Auf einen früher bestehenden
Kirchenbau weisen das gotische Sakramentshäuschen in der Mauer rechts vom Hochaltar und der Kerzenleuchter von 1568 hin.
Auffallendes Merkmal der heutigen Kirche sind die hochrechteckigen Proportionen.
Architektonisch wird der Bau stark von Italien her bestimmt.
Am 16. Juli 1961 ist mit der Altarweihe die letzte, grössere Restauration
abgeschlossen worden. Die heutige Haupteingangstüre wurde 1934 eingesetzt und in
der Nische über dem Eingang steht seit 1962 eine Bronzestatue des heiligen
Bruder Klaus, ein Werk des Obwaldner Bildhauers Josef Gasser, Lungern.
Der Hochaltar
Das Altarbild wurde 1827 von Lorenz Justin Ritz
geschaffen und ist eine Darstellung des heiligen Bischofs Gotthard. Das Bild
wird von zwei Bischöfen flankiert: rechts vom heiligen Nikolaus von Myra, links
vom heiligen Theodul, erster geschichtlich fassbarer Bischof von Sitten. In der
Bekrönung thront die Gottesmutter Maria, umgeben von Engeln und rechts von der
heiligen Katharina von Siena und links vom heiligen Dominikus. Über allen
schwebt Gott, der Vater.
Der rechte Seitenaltar
Der Altar ist eine Arbeit des bekannten Altarbauers Anton Sigristen. Das
Altarbild von Melchior Paul von Deschwanden, schildert das Sterben des heiligen
Josef in den Armen von Jesus und Maria. Rechts vom Bild steht die heilige
Barbara, links die heilige Katharina von Alexandrien. Das Bild in der
Bekrönung präsentiert den heiligen Georg. Die Statue rechts davon stellt den
heiligen Aloisius dar und jene links den heiligen Franz Xaver. Das Allianzwappen Schmidhalter-Arnold über dem Altarbild weist auf den Stifter Kastlan Josef Georg
Schmidhalter und seine Frau Anna-Maria Arnold hin. Die Darstellung auf dem
Antependium lässt an die Schöpfung denken.
Der linke Seitenaltar
Der Altar ist eine Arbeit des
bekannten Altarbauers Anton Sigristen und das Altarbild ist von Melchior Paul
von Deschwanden. Der Altar ist der heiligen Anna geweiht, die ihre Tochter
Maria im Guten unterweist. Rechts ist der heilige Johannes der Täufer zu
erkennen und links der heilige Antonius von Padua. Die Bekrönung füllt ein
Bild mit der heiligen Cäcilia. Neben ihr sitzen rechts die heilige Martha von
Bethanien und links die heilige Agatha. Die eingeschnitzten Buchstaben CJIA
bezeichnen den Stifter Capitaneus Josef Ignaz Arnold.
Übrige
Ausschmückung
Johannes Evangelist:
Die gotische Statue auf der linken Schiffseite stammt aus der Eggenkapelle und
wurde aus Sicherheitsgründen in die Pfarrkirche übertragen.
Die Kanzel
ist eine Stiftung von Ehrendomherr Theodor
Arnold. Sie wurde nach Plänen von Kunstmaler Jules Salzgeber um 1920
angefertigt. Auf der Lehne ist das Arnold-Wappen.
Das grosse Gemälde an der rechten Wand erzählt die biblische Geschichte
von der Auffindung Moses.
Die
Orgel, von Konrad und Heinrich Carlen 1910 erbaut, 1934 mit Vergrösserung
der Empore verändert, ist 1976 von Hans-J. Füglister restauriert und mit einem
Rückpositiv versehen worden.
Das Deckengemälde aus
der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts erinnert an die Aufnahme Mariens in den
Himmel.
Der Kerzenständer auf
den Chorstufen mit der Osterkerze trägt die Jahrzahl 1568. Der Taufstein
wird von einer Säule getragen, die aus der gleichen Zeit stammt. Der grosse
Taufstein links im Eingang, der jetzt als Weihwasserbecken benutzt wird,
stammt aus der Stockalperzeit. Die Vorderfront des Beichtstuhls ist mit der
Jahrzahl 1676 versehen. Das Allianzwappen und die Buchstaben weisen auf das
Stifterehepaar Castlan Johann Schmidhalter - Johanna Maria Perrig hin.
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Alter Gasthof/Museum
(Planziffer 10)
Das
ehemalige Gasthof- und Sustengebäude gehört zum originellsten Baubestand der
Gemeinde Simplon. Der umfangreiche Baukomplex entstand
in mehreren Bauetappen
zwischen
dem 14. und dem 18. Jahrhundert. In der für Simplon Dorf typischen Bauweise
wurden die hölzernen Blockwände mit Mauern umgeben. Die beachtliche
Umfriedungsmauer mit dem mächtigen Toreingang erinnert an die historische
Bedeutung des Baus. Nach dem Kauf durch die Gemeinde wurde das vor Einsturz
gefährdete Gebäude 1991-95 sehr schonend restauriert.
Heute bildet "Där alt Gaschthof" das
eigentliche Zentrum des Ecomuseums. In den sehr originalnah restaurierten
Innenräumen befindet sich auch die Dauerausstellung des Museums. Der
internationale Transitverkehr und seine Auswirkungen auf die regionale
Geschichte stehen dabei im Mittelpunkt der Darstellung.
Der interessierte
Dorfbesucher
darf es sich nicht entgehen lassen, dieses wunderschöne
»»
Museum in Simplon Dorf zu besuchen.
Stutzji
(Planziffer 11)

In Simplon Dorf gibt es für
den interessierten Wanderer viele spezielle Winkel zu bestaunen. Ein
besonderes Erlebnis ist ein Gang durch z'Stutzji. Die Gebäude auf beiden
Seiten des alten Saumweges sind in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts
entstanden. Der beeindruckende Gassenzug verrät südlichen Einfluss und zählt
zu den eindrücklichsten Wegsiedlungen der Schweiz.
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Gemeinde Simplon
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