Dorfrundgang
                   Simplon Dorf

 1  Start: Hotel Post
 2  Alter Turm
 3  Sennerei
 4  Schulhaus
 5  Werkhof
 6  Bundesrat Josef Escher Haus
 7  Stall und Scheune
 8  Dorfplatz
 9  Kirche
10  Alter Gasthof/Museum
11  Stutzji

12  Ortspan Gemeinde Simplon

Mich darf man ausdrucken und auf den Rundgang mitnehmen. 

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Simplon Dorf liegt auf 1476 m. ü. M. auf der Südseite des Simplonpass und beherbergt 350 Einwohner. Der Baustil mit den typischen Steinplattendächern erinnert an die italienische Nachbarschaft. Im Inventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz ist der Dorfkern als Ortsbild von nationaler Bedeutung eingestuft. Die Geschichte des Dorfes geht in die Römerzeit zurück.

Bereits im Mittelalter war hier mit der Pfarrkirche St.Gotthard und dem später umgebauten Feudalturm das Zentrum der Talschaft. Das alte Dorf lag im Bereich Dorfplatta - Färrich - Obär Dorf - Biel - Suschta.  (Ziffern 1, 2, 6, 7) Bauliche Zeugen des Mittelalters sind Teile des Feudalturms im Färich und ein Heidenbalken (Firstständer) auf der Dorfplatta. Auf der Suschta hat höchstwahrscheinlich in mittelalterlicher Zeit eine Suste gestanden.

Die heutige Prägung im Raum Dorfplatz - Stutzji verdankt das Dorf der Ära Stockalper. Um diese Zeit entstanden hier entlang des Saumweges eine stattliche Anzahl  beachtenswerter Bauten.

In der Franzosenzeit geriet mit dem Bau der Napoleonstrasse der alte Dorfkern etwas in Vergessenheit. Entlang der Fahrstrasse ist in der nachnapoleonischen Zeit das neue Wohngebiet entstanden.

Start zum Rundgang beim Hotel Post (Planziffer 1)

Im Anschluss an den Bau der Simplonstrasse wurde das stattliche Gebäude um 1810 als stolze Offizierskaserne gebaut. Die Dorfbewohner nannten den Bau "Z'gross Huis". Der in Simplon Dorf wohnhafte Franzose Pierre Guillet  richtete 1812 darin einen Gastbetrieb ein. Er war zugleich auch Postmeister. Dies mag als Erklärung für die Herkunft des Hotelnamens dienen. 1830 kaufte die Gemeinde das Haus und die nachfolgenden Wirte versahen auch weiterhin die Stelle des Postmeisters.  Die Remisen und Einstellhallen im Erdgeschoss wurden in neurer Zeit in ein modernes Restaurant umgebaut. Der zum Haus gehörende gegenüberliegende Pferdestall mit Scheune beherbergt heute das Postbüro und den Gemeindesaal.

Der Kilometerstein an der Ostfassade des Hotels signalisiert genau die halbe Wegstrecke Brig - Domodossola.

Heute ist die historische Offizierskaserne ein gut geführter Restaurations- und Hotelbetrieb.

Alter Turm (Planziffer 2)
 

"Där Turu" war einst ein mächtiger Herrschaftsturm, eine richtige Zwingburg. Er war der Sitz der aus der Geschichte bekannten Adelsfamilie der Herren de Simplono. Sie waren Meier der Talschaft Simplon von 1257 bis 1335. Im Jahre 1334 erwarb der Bischof Aymon von Sitten das Gebäude und richtete im Erdgeschoss eine Suste ein. Nach dem Verfall der feudalen Herrschaftsstrukturen erwarb die Gemeinde das Gebäude 1545 und richtete darin die Gemeindestube und später die erste Schule ein. Das historische Gebäude (siehe Stichauszug), war gegen Ende des 19. Jahrhunderts baufällig. Ein Teil stürzte 1892 ein und der Bau wurde bis zur Hälfte abgetragen. Auf den Grundmauern erstellte die Gemeinde in den Jahren 1893/94 das heute bestehende Gebäude. Vom historischen Turm blieb nur das runde Treppenhaus erhalten.
P. Arnold schreibt in seinem Simplonbuch: "Die Meier von Simplon waren stets Einheimische; es waren die Edelknechte (Domicelli) de Simplono. Ihre Stammburg stand von Norden her beim Eingang des Dorfes. Jahrhunderte war der Turm die Zierde und das Wahrzeichen des Dorfes gewesen. Erst unsere Väter liessen ihn einstürzen"

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Sennerei (Planziffer 3)

Die Dorfsennerei ist das Zentrum und der Lebensnerv der Landwirte. Die Fassade ist geschmückt mit dem letzten grossen Werk des berühmten Oberwalliser Malers Anton Mutter. Kurz vor seinem plötzlichen Tod hat er die grossartige Wandmalerei vollendet. Der moderne Milchverarbeitungsbetrieb hat aber auch hinter der Fassade Einiges zu bieten. Die erzeugten Produkte sind von hervorragender Qualität. Käse, Butter, Rahm, Joghurt und Ziger aus der Sennerei Simplon haben auch im benachbarten Italien einen ausgezeichneten Ruf.
Auf Voranmeldung führt sie der Käsermeister Felix Arnold gerne durch den Betrieb.

Öffnungszeiten der Sennerei:

Täglich 08:00 - 12:00 und 16:00 - 18:00

Kontakt:
Käser: Felix Arnold, Liliane Arnold
Hilfskräfte: Roger Tscherrig, Anni Arnold
Tel.:   027 979 13 66
Fax:   027 979 10 63

Die Landwirtschaft von Simplon
Im Simplongebiet hat die Landwirtschaft einen hohen Stellenwert. Sämtliche Parzellen werden bewirtschaftet, die Grundgüter und Alpen sind mit Strassen erschlossen und zur Bewässerung der Matten ist eine Beregnungsanlage installiert. Die Ökonomiegebäude befinden sich nahe am Dorfrand.
 

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Schulhaus (Planziffer 4)

Das Schulhaus wurde im Jahre 1964 in Betrieb genommen und löste die Schule im alten Turm ab. Das Gebäude wurde 1999 und 2002 einer umfassenden Renovation unterzogen. Die grosse Turnhalle dient der Bevölkerung als Mehrzweckraum. Eine modern ausgerüstete Bühne und  eine grosse und zeitgemässe Küche ermöglichen vielseitige Grossanlässe.
Der Haupteingang ist geschmückt mit einer bemerkenswerten Eisenplastik des berühmten Oberwalliser Malers Anton Mutter.

Neben einer ansprechenden Dorfbibliothek, einem zeitgemässen Informatikraum, Schülerwerkstätten und Lehrküche sind natürlich auch alle Schulklassen vom Kindergarten bis zur Orientierungsschule hier untergebracht.

Werkhof (Planziffer 5)

Dieses grosse Bauwerk neuern Datums wurde 1989 fertig gestellt. Es wurde nach den Plänen der Wettbewerbsgewinner P. Schweizer und A. Meillard erstellt. Die Fassade erinnert an die Strassenbauten der Napoleonzeit und das Steinplattendach entspricht dem Dorfbild. Der grosszügige Bau beherbergt die Büros, Angestelltenräume und die technischen Anlagen zur Überwachung des Strassenabschnittes, einen Polizeistützpunkt sowie Unterhaltseinrichtungen und Garagen für den Maschinenpark. Die Angestellten des  Werkhofs Simplon Dorf  überwachen den Streckenabschnitt der Nationalstrasse A9 vom Simplonpass bis Gondo (Staatsgrenze CH/I).
Im Untergeschoss ist auch die Zivilschutzanlage der Gemeinde Simplon eingerichtet.

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Bundesrat Josef Escher Haus (Planziffer 6)

Das Gebäude ist das Geburtshaus von Dr. Josef Escher. Die bescheidene Tafel erinnert uns an die grosse Persönlichkeit. Er war der erste Walliser im Bundesrat. Im ersten Stockwerk dieses Hauses verbrachte er auch noch als Bundesrat regelmässig seine Sommerferien und pflegte regen Kontakt mit den Mitbürgern.
Auf dem Dorfplatz (Planziffer 8) hat ihm die Dorfbevölkerung ein würdigendes Denkmal errichtet.

Stall und Scheune in der Chritzgassa (Planziffer 7)

In diesem unscheinbaren Stall haben Wissenschaftler einen merkwürdigen Fund gemacht. Wir stehen vor dem ältesten profanen Blockbau der Schweiz. Das Gebäude ist ca. 1000 Jahre alt. Das Labor für Dendrochronologie (Jahrringdatierung) hat diese bemerkenswerte Entdeckung gemacht.

Der jährliche Zuwachs eines Baumes - der Jahrring - wird sichtbar, weil sich zu Beginn und am Ende der einzelnen Wachstumsperioden andere Zellen bilden. Im Winter wachsen die Bäume in unserem Klima nicht. Im Frühjahr sind die Zellen grossporig (schneller Nahrungstransport), im Herbst sind sie dickwandig (Festigung des Gewebes). Die Anzahl der Jahrringe ergibt das Alter des Baumes. Im Dendrolabor werden die Jahrringbreiten eines Holzes mit einer Stereolupe gemessen und in den Computer eingelesen, der sie zu einer Kurve umrechnet. Mit dieser Methode lassen sich das Alter des Baumes und der Schlagtermin bestimmen.

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Dorfplatz (Planziffer 8)

Der Dorplatz in Simplon Dorf ist nach dem Muster einer italienischen Piazza ausgelegt und strahlt viel südlichen Charme aus. Das grossartige alte Ortszentrum ist umgeben von mächtigen Steinhäusern aus dem 17. Jahrhundert. Diese monumentalen dreigeschossigen Steinbauten dienten als Warenlager, Umschlagplatz, Gasthof und Salzlager. Die Bauten sind verputzt und zeigen repräsentativ gestaltete Fassaden. Sie zeugen von der Blütezeit des Simplons unter Kaspar von Stockalper: so das ehemalige Gasthaus "Zum Weissen Kreuz" von 1679, die alte Suste von 1611 und 1684, das Salzhaus von 1728 und das noch heute geführte Gasthaus "Simplon" aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Mit dem Pfarrhaus von 1680 und der Kirche von 1725 besitzt der Platzraum eine einmalig einheitliche Bebauung. Der steinerne Dorfbrunnen bildet einen wichtigen Akzent auf dem Dorfplatz. Er stammt aus der Zeit um 1870. Das achteckige Hauptbecken diente als Pferdetränke.

Der Dorfplatz wurde 2008 vollständig saniert. Ein störendes Gebäude, das architektonisch und geschichtlich nicht zur Umgebung passte, wurde entfernt. Der rechteckig angelegte, historische Platz ist nun wieder wie zur Zeit Stockalpers ästhetisch mit alten Gebäuden samt ihren historischen Fassaden gesäumt. Zentrale Elemente sind der Dorfbrunnen sowie die neue Bühne, die für Festivitäten und kulturelle Anlässe aller Art zur Verfügung steht. Auch die Bühne verträgt sich recht geschickt dem Dorfzentrum. Durch das Geschehen auf der Bühne wird der Platz belebt. Dem Besucher gefällt auch die neue Pflästerung. Als neuer Belag wurde eine sogenannte Wildstein-pflästerung gewählt.
Das schlichte Denkmal im Schatten des alten Gasthofs würdigt die Leistungen des bekanntesten Mitbürgers, Dr. Josef Escher, erster Walliser Bundesrat. Josef Escher, geboren am 17. September 1885, heimat-berechtigt in Simplon-Dorf, wurde am 14. September 1950 in den Bundesrat gewählt. Am 9. Dezember 1954 starb er während einer Bundesratssitzung, nachdem er am 26. November den Rücktritt erklärt hatte. Während seiner Amtszeit stand er dem Post- und Eisenbahndepartement vor. Er war Mitglied der Christlichdemokratischen Volkspartei der Schweiz.

Kirche (Planziffer 9)


(Nach einem Text von Pfarrer Josef Sarbach)

Die Pfarrei St. Gotthard wird in einem Dokument vom 1. August 1267 erwähnt. Als erster Pfarrer tritt Willermus von Simplon am 20. Oktober 1290 als Zeuge in einem Schenkungsakt in Erscheinung. In einem Kaufvertrag vom 30. Januar 1422 wird St. Gotthard als Kirchenpatron genannt.

Der heilige Gotthard, geboren 960 zu Reichersdorf in Niederbayern, wurde 990 Mönch und 996 Abt im Benediktinerkloster Niederaltaich. Später leitete er auch die beiden Abteien Hersfeld und Tegernsee. In seinen Abteien führte er die Klosterreform von Cluny durch. Auf Wunsch Kaiser Heinrich II. wurde er 1022 als Nachfolger Banwards zum Bischof von Hildesheim gewählt. In seinem Bistum baute er über dreissig Kirchen und Klöster, förderte das Schulwesen und bemühte sich um eine bessere Ausbildung der Geistlichkeit. Gotthard starb am 5. Mai 1038 und fand im Dom seine letzte Ruhestätte.

Gedenktag ist der 5. Mai.


Die heutige Kirche ist 1725 erbaut und einem Visitationsakt vom 21./22. Juli 1736 entsprechend durch die Konsekration der drei Altäre geweiht worden. Auf einen früher bestehenden Kirchenbau weisen das gotische Sakramentshäuschen in der Mauer rechts vom Hochaltar und der Kerzenleuchter von 1568 hin. Auffallendes Merkmal der heutigen Kirche sind die hochrechteckigen Proportionen. Architektonisch wird der Bau stark von Italien her bestimmt.
Am 16. Juli 1961 ist mit der Altarweihe die letzte, grössere Restauration abgeschlossen worden. Die heutige Haupteingangstüre wurde 1934 eingesetzt und in der Nische über dem Eingang steht seit 1962 eine Bronzestatue des heiligen Bruder Klaus, ein Werk des Obwaldner Bildhauers Josef Gasser, Lungern.

Der Hochaltar

Das Altarbild wurde 1827 von Lorenz Justin Ritz geschaffen und ist eine Darstellung des heiligen Bischofs Gotthard. Das Bild wird von zwei Bischöfen flankiert: rechts vom heiligen Nikolaus von Myra, links vom heiligen Theodul, erster geschichtlich fassbarer Bischof von Sitten. In der Bekrönung thront die Gottesmutter Maria, umgeben von Engeln und rechts von der heiligen Katharina von Siena und links vom heiligen Dominikus. Über allen schwebt Gott, der Vater.
Der rechte Seitenaltar
Der Altar ist eine Arbeit des bekannten Altarbauers Anton Sigristen. Das Altarbild von Melchior Paul von Deschwanden, schildert das Sterben des heiligen Josef in den Armen von Jesus und Maria. Rechts vom Bild steht die heilige Barbara, links die heilige  Katharina von Alexandrien. Das Bild in der Bekrönung präsentiert den heiligen Georg. Die Statue rechts davon stellt den heiligen Aloisius dar und jene links den heiligen Franz Xaver. Das Allianzwappen Schmidhalter-Arnold über dem Altarbild weist auf den Stifter Kastlan Josef Georg Schmidhalter und seine Frau Anna-Maria Arnold hin. Die Darstellung auf dem Antependium lässt an die Schöpfung denken.
Der linke Seitenaltar

Der Altar ist eine Arbeit des bekannten Altarbauers Anton Sigristen und das Altarbild ist von Melchior Paul von Deschwanden. Der Altar ist der heiligen Anna geweiht, die ihre Tochter Maria im Guten unterweist. Rechts ist der heilige Johannes der Täufer zu erkennen und links der heilige Antonius von Padua. Die Bekrönung füllt ein Bild mit der heiligen Cäcilia. Neben ihr sitzen rechts die heilige Martha von Bethanien und links die heilige Agatha. Die eingeschnitzten Buchstaben CJIA bezeichnen den Stifter Capitaneus Josef Ignaz Arnold.

Übrige Ausschmückung

Johannes Evangelist: Die gotische Statue auf der linken Schiffseite stammt aus der Eggenkapelle und wurde aus Sicherheitsgründen in die Pfarrkirche übertragen.
Die Kanzel ist eine Stiftung von Ehrendomherr Theodor Arnold. Sie wurde nach Plänen von Kunstmaler Jules Salzgeber um 1920 angefertigt. Auf der Lehne ist das Arnold-Wappen.
Das grosse Gemälde an der rechten Wand erzählt die biblische Geschichte von der Auffindung  Moses.
Die Orgel, von Konrad und Heinrich Carlen 1910 erbaut, 1934 mit Vergrösserung der Empore verändert, ist 1976 von Hans-J. Füglister restauriert und mit einem Rückpositiv versehen worden.

Das Deckengemälde aus der 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts erinnert an die Aufnahme Mariens in den Himmel.

Der Kerzenständer auf den Chorstufen mit der Osterkerze trägt die Jahrzahl 1568. Der Taufstein wird von einer Säule getragen, die aus der gleichen Zeit stammt. Der grosse Taufstein links im Eingang, der jetzt als Weihwasserbecken benutzt wird, stammt aus der Stockalperzeit. Die Vorderfront des Beichtstuhls ist mit der Jahrzahl 1676 versehen. Das Allianzwappen und die Buchstaben weisen auf das Stifterehepaar Castlan Johann Schmidhalter - Johanna Maria Perrig hin.

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Alter Gasthof/Museum (Planziffer 10)

Das ehemalige Gasthof- und Sustengebäude gehört zum originellsten Baubestand der Gemeinde Simplon. Der umfangreiche Baukomplex  entstand in mehreren Bauetappen zwischen dem 14. und dem 18. Jahrhundert. In der für Simplon Dorf typischen Bauweise wurden die hölzernen Blockwände mit Mauern umgeben. Die beachtliche Umfriedungsmauer mit dem mächtigen Toreingang erinnert an die historische Bedeutung des Baus. Nach dem Kauf durch die Gemeinde wurde das vor Einsturz gefährdete Gebäude 1991-95 sehr schonend restauriert.

Heute bildet "Där alt Gaschthof" das eigentliche Zentrum des Ecomuseums. In den sehr originalnah restaurierten Innenräumen befindet sich auch die Dauerausstellung des Museums. Der internationale Transitverkehr und seine Auswirkungen auf die regionale Geschichte stehen dabei im Mittelpunkt der Darstellung.

Der interessierte Dorfbesucher darf es sich nicht entgehen lassen, dieses wunderschöne
»» Museum in Simplon Dorf zu besuchen.

Stutzji (Planziffer 11)

 

In Simplon Dorf gibt es für den interessierten Wanderer viele spezielle Winkel zu bestaunen. Ein besonderes Erlebnis ist ein Gang durch z'Stutzji. Die Gebäude auf beiden Seiten des alten Saumweges sind in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts entstanden. Der beeindruckende Gassenzug verrät südlichen Einfluss und zählt zu den eindrücklichsten Wegsiedlungen der Schweiz.

 

Zum Ortsplan Gemeinde Simplon

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