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Der Adler gilt als Symbol der
Wachsamkeit. Deshalb wurde dieses Sujet von der Gebirgsbrigade
11 als Erinnerung für ihre Wacht am Simplon während der
Grenzbesetzung 1939 - 1945 gewählt. Das Kriegsdenkmal ist aus
grob gehauenen Granitsteinen gemauert. Es ist 8 m hoch und ruht
auf einem Sockel. Erbaut wurde der "Simplonwächter" nach Plänen
des Architekten Erwin Baumann von Faulensee von Soldaten der
Gebirgsbrigade 11 unter der Leitung von Josef Minnig von Naters.
Jeder Soldat der Brigade musste einen Tagessold an die
Erstellungskosten entrichten. Ein findiger Gefreite setzte den
Spruch in Umlauf:
Der Vogel, der nach Süden
blickt hat uns einen Tagessold gepickt.
Im Herbst 1944
erfolgte die Einweihung. Auf dem Sockel steht die Inschrift:
In der Freiheit der Berge
steht es, ein wuchtiges Mal aus hartem Granit: Ein
Gedenken treuer Pflichterfüllung, ein dauerndes Mahnen,
willig und wach zu sein für unsere Freiheit.
Der Adler auf dem Simplon ist heute
Fotomodell; er wird jährlich von tausenden Touristen besucht,
bewundert, fotografiert und gilt als das Wahrzeichen
der Region Simplon-Süd. |