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Alpjä und Alpgenossenschaft Alpjä |
Alpbetrieb
Seit Mitte 20 Jh.
sind die Alpjä nicht mehr ganzjährig bewohnt. Gleichzeitig ging die Nutzung
des Wies- und Weidelandes stark zurück. Die jungen Bewirtschafter sahen in
der unrentablen Berglandwirtschaft keine Existenz und befriedigende Zukunft.
Zudem fehlte eine zeitgemässe Alperschliessung und Boden und
Gebäudemeliorationen drängten sich auf. Weitsichtige Alpeigentümer vereinten
sich und suchten nach Lösungen. Sie strebten eine gemeinsame Bodennutzung,
Mechanisierung und dadurch Rationalisierung der Bewirtschaftung an. Aus
diesen Überlegungen gründeten 1964 eine Alpgenossenschaft mit 114
Kuhrechten. Mit einer Ausnahme (Magdalena Zenklusen), machten alle
Bodenbesitzer in der Genossenschaft mit. Unverzüglich machten sich die
Genossenschaftsverantwortlichen an die Verwirklichung der gesteckten Ziele.
Mit grosszügiger Hilfe von Bund, Kanton und Gemeinde konnten in der kurzen
Zeit folgende Werke geschaffen werden.
Der Genossenschaftliche Alpbetrieb konnte 1969 eröffnet werden und am 27. Juli 1969 fand die Einweihungsfeier statt. |
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Interessierte Bauern können nun ihr Vieh der Genossenschaft zur Sömmerung übergeben. Die Alpauffahrt findet in der Regel in den ersten Tagen des Monats Juni statt. Sie kann je nach Vegetationsstand bis zu 10 Tagen variieren. Die Sömmerung dauert im Schnitt etwas über 100 Alptage. Alpabtrieb ist zwischen Mitte und 20. September. Die Kühe und Rinder werden getrennt gealpt. Die Weideparzellen in der Umgebung der Alpstallung dienen dem Kuhbetrieb und die Randweiden Sischtulmatta, Undri Wälschmatta, Chuäni, Chaschärna und die Hochalpen Eerblattä, Munigu Schtaaful, Schwaarzi Balma dem Rinderbetrieb. |